Schalenwild

Zum Schalenwild gehören alle Paarhufer, die dem Jagdrecht unterliegen. Alle zählen zum Haarwild. Im Gegensatz zu z.B. Pferden haben Paarhufer zwei so genannte Schalen, anstelle eines Hufes. Die Paarhufer werden in drei Gruppen unterteilt. Cerviden (Geweihträger), Boviden (Gehörnträger), Schwarzwild (Schweine)

Zu den Geweihträgern gehören:

Rotwild, Rehwild, Sikawild, Elche und Damwild. Beim Rehwild sagt man jedoch zu seinem Geweih, Gehörn.

Die Geweihträger werden weiter in zwei Gruppen unterteilt, zum einen in die Trughirsche, dazu gehören die Elche und Rehe und zum anderen die echten Hirsche, dem Rotwild, Sikawild und Damwild. Alle diese Arten haben keine Gallenblase. Nur den männlichen Tieren wächst jährlich ein neues Geweih aus Knochenmasse, welches dem entsprechend auch jährlich wieder abgeworfen wird.

Zu den Gehörnträgern gehören:

Gamswild, Muffelwild, Steinwild und Wisent
Bei ihnen wächst das Horn ein Leben lang, bei beiden Geschlechtern.

Gehörn- und Geweihträger sind Wiederkäuer, deren Magen aus vier Teilen besteht, dem Pansen, Netzmagen, Blättermagen und dem Labmagen. In dieser Reihenfolge wird auch die Nahrung verdaut. Die Äsung besteht bei ihnen aus rein pflanzlichen Teilen.

Das Gebiss weist bei beiden Arten ebenfalls eine Besonderheit auf. Es gibt keine vorderen Schneidezähne, sie sind nämlich im Laufe der Evolution durch eine feste Gaumenplatte ersetzt worden.


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